Posted on 09-12-2010
Filed Under (Mix) by tamtam

Du willst alles über die Streetdance Szene erfahren, eine Zeitreise in die 70er starten und was Tanzstile betrifft  jeder Zeit up-to-date sein?
Hier erfährst du alles, viel Spaß beim stöbern! :-D

1. Vorwort

Streetdance- Was steckt dahinter?

Streetdance- ein Begriff der bei vielen Jugendlichen auf großes Interesse stößt. Aber was steckt eigentlich dahinter? Was genau will man damit erreichen, wenn man Streetdance betreibt? Ist es Kunst, Sport oder doch nur eine Modeerscheinung? Aber eine fast noch wichtigere Frage ist: Woher kommt diese Form des körperlichen Ausdrucks eigentlich?

Streetdance hat keine eigene Geschichte, er ist ein Bestandteil der HipHop- Kultur, welche diese Tanzart hervorbrachte und bestimmte. Tanz, Literatur, Verbrechen, Sex, Politik und Lebensfreude- neben der Bereitschaft zum friedlichen Kampf sind dies alles Elemente des HipHop.

Im allgemeinen lässt sich sagen, HipHop ist ein Produkt der ersten Generation nach dem Ende der Bürgerrechtsbewegung: eine Kombination von Verhaltens- und Kulturmustern, die ursprünglich von jugendlichen Afroamerikanern, Puertoricanern und Amerikanern karibischer Abstammung in und um New York in den 70er Jahren hervorgebracht wurde. Ihre populärste Ausdrucksform war die Musik, obwohl auch Tanz, Malerei, Mode, Video, Verbrechen und Kommerz dazu gehörten. Heute, bereits im dritten Jahrzehnt, ist der Einfluss des HipHop überall zu spüren. Er hat seine Anhängerschaft durch ständige Veränderungen überrascht, bei Laune gehalten und vergrößert. So wie in der Musik, ist er vor allem auch im Tanz heutzutage nicht mehr wegzudenken.

Tanzen ist eine der ältesten künstlerischen Ausdrucksformen der Menschheitsgeschichte und ein weltweiter Ausdruck von Gemeinschaftlichkeit und Kultur. Streetdance als Kunstform und Ausdruck sozialer Kritik, dessen Anliegen es ist soziale und kulturelle Grenzen aufzuheben, wird gleichzeitig auch als Zeichen der Lebensfreude verstanden. Herkunft spielt kaum eine Rolle.

Entscheidend sind Choreographie, Stil, eine gewalt- und aggressionsfreie tänzerische Darbietung, friedliche Wettkämpfe (sog. Battles), Stärkung des Selbstbewusstseins, eine eigene Interpretation der Musik und die Identifikation mit dieser Kunstform.
2.Definition

Streetdance (engl.: street: die Straße; dance: der Tanz) ist ein übergeordneter Begriff, der sich einer strengen Klassifizierung und Definition entzieht. Er umfasst alle Tanzstile, die sich seit den 70er Jahren ursprünglich außerhalb von Tanzschulen und Vereinen hauptsächlich in den Straßen der amerikanischen Ghettos, auf Schulhöfen und Nachtlokalen entwickelt haben und die heutzutage weltweit in diversen Tanzschulen unterrichtet und angeboten werden. Dazu gehören Breakdance, Popping, Locking, New Style und  Krumping.

Streetdance an sich ist sehr improvisationsfreudig und vor allem kommunikativ. Tänzer kommunizieren untereinander, indem sie durch die Ausführung ihrer Bewegungen Gefühlen und Emotionen, sei es Trauer, Schmerz, Freude oder auch Aggressivität Ausdruck verleihen und indem sie durch gegenseitiges Ermutigen, gegenseitiges Korrigieren der tänzerischen Leistung, vor allem aber durch gegenseitiges Unterstützen der tänzerischen Weiterentwicklung eines jeden, Verbindungen herstellen, die dem einzelnen Tänzer Motivation, Kraft und Lebensfreude schenken.

Wie in anderen vielen  Formen des Tanzes ermutigt Streetdance ebenfalls die Entwicklung der eigenen Individualität und Originalität. Jeder Tänzer interpretiert bestehende Bewegungsabläufe, die ihren Ursprung in der Musik und den Tänzen der afroamerikanischen Bevölkerung haben, völlig frei und gestaltet sie durch seinen individuellen Sinn für Rhythmik, Taktgefühl und musikalisches Verständnis zu einem eigenen Stil bis hin zu eigenen Choreographien (Zusammenstellung verschiedener Tanzschritte).

3.Geschichtlicher Hintergrund

Ihre Anfänge machte die heutige, weltweite Hip Hop – Subkultur (= Kultur, die sich im Hinblick auf zentrale Normen deutlich von der „herrschenden“ Kultur abgrenzt)in New York City, der größten Stadt  im Bundesstaat New York. Ihr Gebiet umfasst die fünf Boroughs genannten Stadtbezirke Manhattan, Bronx, Brooklyn, Queens und Staten Island.

Anfangs der 70er Jahre herrschte vor allem in den New Yorker Bronx  eine sehr hohe Kriminalitätsrate. Bandenkriminalität, Autodiebstahl, Drogenhandel und Raubüberfälle tagsüber sowie nachts waren im südlichen Teil des Boroughs (South Bronx) Alltag.

Der Stadtteil wurde geprägt durch die Menschen der verschiedenen Kulturen, die in ihm lebten, wie z.B. durch den spanischsprachigen Bevölkerungsanteil aber auch durch die schwarze Bevölkerung der New Yorker Ghettos. Dieser Anteil der Bevölkerung wurde, ausgegrenzt von der Gesellschaft, jedoch in Elendsviertel verdrängt und diskriminiert. Auf grund der Rassentrennung gab es für schwarze Menschen keine Zukunftsaussichten, keine Möglichkeit einen Schulabschluss zu absolvieren noch die Chance auf einen Arbeitsplatz. Sie lebten teilweise sogar in leer stehenden Fabrikgebäuden und verdreckten Hinterhöfen.

Die Flucht der schwarzen Ober -und Mittelschicht in die „weißen“ Vorstädte sowie städtebauliche Fehlplanungen des Viertels, besonders auf dem Gebiet des sozialen Wohnungsbaues sowie beim Bau einer Umgehungsstraße, welche die Bronx nun vom Rest New Yorks abschnitt, hinterließ schließlich ein sozial isoliertes afroamerikanisches Subproletariat. In ihrer Verzweiflung und Frustration blieb vor allem den Jugendlichen kaum eine andere Möglichkeit, als auf die Straße zu gehen und ihre angestaute Aggressivität auf kriminelle Weise loszuwerden. Verarmung, Verwahrlosung, Schlägereien und sogar Morde waren die bekanntesten unmittelbaren Folgen dieser Entwicklung zu einem Teufelskreis.

Die Bronx war ein Krisenbezirk und hatte neben einem Heroin –und Bandenproblem keine ökonomische Basis, auf der man aufbauen konnte. Doch 1976 war die Bronx alles andere als eine kulturelle Einöde. Trotz Zerstörung und Vernachlässigung war sie das Zentrum einer lebendigen, von der Öffentlichkeit nicht wahrgenommenen zukunftsweisenden Kreativität. Innerhalb der engen Grenzen der Bronx entstanden die Ausdrucksformen, die mit der HipHop -Kultur assoziiert werden: Graffiti-Kunst, Breakdance, Rappen und Mixen (Djing).

Graffiti ist so alt wie die ältesten Steinmauern. Vieles von dem, was wir heute über die alte Geschichte wissen, ist uns durch Bilder und Symbole überliefert worden, die vor Jahrtausenden auf Mauern festgehalten worden sind. Als sich die Menschheit immer weiterentwickelte und Papier sich als eines der wichtigsten Kommunikationsmedien durchsetzte, wurde das Verzieren von Mauern mit Worten Tabu und galt als Rückfall in unzivilisierte Zeiten. „Nach Ende des 2. Weltkrieges, als Amerika alles daran setzte, sich ein blütenreines Äußeres zu verschaffen, sei es in Geschichte oder Architektur, begann auch der Aufstieg von Graffiti“. Zuerst als kleines städtisches Ärgernis verstanden nahm das Interesse an Graffiti in den 70er Jahren explosionsartig zu. Mit Spraydosen bewaffnet, die unter anderen Krylon, Rustoleum, Flowmaster Ink oder Red Devil-Spray genannt wurden, verzierten Sprayer, die sich selbst als Künstler verstanden, Busse und Bahnen mit Obszönitäten und Reimen (=Subway-Graffiti). Es gab unzählige Strafverfolgungen, da es verboten war, aber genau deshalb war es die Lieblingsbeschäftigung vieler Jugendlicher. Mit neu entwickelter Kreativität und unter totaler Missachtung des Seelenfriedens ihrer Mitmenschen verzierten und verfremdeten Graffiti- Künstler aller Stadtteile öffentliche Verkehrsmittel mit riesigen, kunstvollen Wandbildern. Meist stand auf den Mauern der mit comicartigen Buchstaben geschriebene, selbst gegebene Name des Sprayers, der so genannte Tag, der so auf sich und seine Kunst aufmerksam machen und gleichzeitig vor der Polizei geschützt sein wollte.

Obwohl Graffiti bei den intellektuellen Kritikern auf Ablehnung stieß und die etablierte Kunstszene schnell wieder das Interesse an der neuen Kunstform verlor, sorgte ein gewisser Jean-Michel Basquiat, auch Samo genannt, mit seiner schrägen Technik, welche die Distanz zum Bürgertum wiederspiegelte, dafür, dass das Interesse an Graffiti bestehen blieb und wieder hervorgerufen wurde.

Nach seinem Tod wurde ihm im Whitney Museum in New York sein Status als Künstler bestätigt. Gegen Ende der 80er Jahre stellten Schriftsteller eine Verbindung zwischen Graffiti-Künstlern und den Musik- und Tanzstilen her, die ihnen von den Straßen bekannt waren. Eine der besten Filmdokumente des HipHop ist bis heute der Film namens Wild Style von Charlie Ahearn, der die Vermischung der Straßenkultur der Bronx verdeutlicht aber auch die Verbindung der Kulturen mit der reichen Bevölkerung hervorhebt, in der hauptsächlich die weiße Bevölkerung dominierte und welche die Rolle des Zuhörers und Geldgebers hatte.

Getanzt wurden Tanzstile wie der Freak oder der Smurf, lockere auf Funkmusik spezialisierte Tänze, die so gut wie jeder beherrschen konnte. Aber ein spektakulärer, gefährlicher und in seinem Wesen eher auf einen Wettkampf spezialisierter Tanz war das sogenannte Breaking, heute besser bekannt als Breakdance, Diverse Bewegungen ganz unterschiedlicher Herkunft bestimmten die letztendliche Namensgebung dieser Tanzart, wie die rutschenden und schlurfenden Bewegungen der Musiklegende James Brown oder Michael Jackson´s Roboterbewegungen aus dem Hit Dancin´ Machine (1974), so wie athletische Tritte und Drehungen aus Kung-Fu-Filmen.

Der von Afroamerikanern zuerst als ausdrucksloser und normaler Tanzstil beschriebene Breakdance wurde später von puertoricanischen Teenagern mit hartem körperlichen Einsatz und Eifer angenommen und aufrechterhalten. Die

Latinos machten das Breaking zum Wettkampf, zu einer neuen Form der Auseinandersetzung in der langen Geschichte der Bandenkultur. Gruppen von Tänzern verabredeten sich auf Parkplätzen, Spielplätzen und Straßenecken und U-Bahn- Stationen. Ihre einzigen Waffen waren Kartons und Linoleumfetzen, auf welchen sie einen Kreis bildeten und sich gegenseitig herausforderten. Die Mannschaft, die es schaffte, die Bewegungen ihrer Gegner so oft wie möglich zu kontern, ging als Sieger davon. Breaker waren in diversen Musikvideos zu sehen aber was noch faszinierender war in schnell umgesetzten Hollywoodstreifen wie Beat Street, Breakin´ und Breakin´2 : Electric Boogaloo.

Der Einfluss der Latino- Tänzer auch auf die musikalische Entwicklung zeigt sich darin, dass Alben wie Limmy Castors It´s Just Begun oder Dance to the Drummer´s Beat von Herman Kelly zu Klassikern wurden, da die Breakdancer in den Musikvideos der Sänger durch ihren Tanz für die Originalität garantierten und durch Forderungen bestimmte Songs auf Partys zu spielen, den ersten Sound des HipHop prägten.

Dynamische, energiereiche Partys und bebende Clubs beherrschten sogenannte Disc Jockeys, kurz DJs genannt. Als DJ wird eine Person bezeichnet, die verschiedene Schallplatten oder CDs in einer individuellen Auswahl vor Publikum abspielt. Das wichtigste Werkzeug der DJs war damals Wheels of Steel – die Plattenteller; heute wird in den Clubs die Musik hauptsächlich über Computer und Laptops abgespielt. Später wurde zusätzlich der Mixer erfunden, der es dem DJ ermöglichte, einen Sound flüssig von einem Plattenteller auf den anderen zu übertragen und die Party im Gange zu halten.

Die gesamte Disco-Bewegung, die bis 1975 ein Phänomen der HipHop-Kultur war, basierte auf dieser Erfindung, denn der Mixer hatte enorme Auswirkungen: Er erweiterte den akustischen Horizont der Besucher, regte zum Tanzen und Trinken an und ließ das Interesse an Live-Bands in den Hintergrund treten. Der Club- DJ wurde zur Kultfigur.

Als eine der wichtigsten Personen der HipHop Entstehung wird immer wieder der Jamaikaner Clive Campbell alias Kool Dj Herc genannt. Er brachte aufwendige DJ-Techniken aus Jamaika mit und so entstand das für Rap-Musik typische Prinzip des Samplen (= eine Musikaufnahme wird in einem neuen, häufig musikalischen Kontext verwendet). Darüber erzählte ein MC (Master of Ceremonies = Zeremonienmeister) Geschichten aus seinem Wohnblock und seinem Leben und heizte das Publikum an mit Aufforderungen wie „ put your hands up in the air!“ (übersetzt: „streckt die Hände nach oben“). Rap wurde dieser rhythmische Sprechgesang genannt und  heißt übersetzt eigentlich “klopfen, pochen oder meckern “. Als die Rap-Einlage dann zu einem festen Bestandteil der Musik des DJs wurde, wurden auch die Texte länger und gehaltvoller, man begann Geschichten zu rappen und auf diesem Weg seinen Ansichten und Gefühlen Ausdruck zu vermitteln. Heute ist von Außenstehenden der Begriff Rapper etabliert, während MC in den Hintergrund getreten ist.

Als Godfather (= Pate)of HipHop und hardest working men in HipHop (=schwerst arbeitender Man im HipHop) wird Kevin Donavan, besser bekannt als Africa Bambaataa, genannt. Er ist der Gründer der Zulu Nation, ein Zusammenschluss verschiedener DJs, Breakdancer, Graffiti- Künstler und sogenannter Homeboys, die ein gewaltfreies Zugehörigkeitsgefühl bieten sollten wie eine Gang. Sie besteht bis heute und hat in den letzten drei Jahrzehnten viele

HipHop- Streitigkeiten beigelegt. Obwohl er sich sehr auf soziologische Art engagierte, wird er von seinen Jüngern als Master of Records ( Meister der Schallplatten) genannt, da er auch als DJ erfolgreich Mixe sampelte, denen er durch afrikanische und jamaikanische Einflüsse multiethnische Qualität verlieh.

Als weiterer, dritter berühmter DJ ist Grandmaster Flash zu erwähnen.Das bekannte Scratchen ( Hin und her bewegen einer Schallplatte, um Mix- Sounds zu produzieren) wurde durch ihn bekannt, genauso wie das break spinning (= abwechselnde Vor- und Zurückbewegungen zweier Platten, um dieselbe Stelle immer wieder abzuspielen). Beides DJ-Techniken, die für DJs in den folgenden Jahren beim Auflegen in Clubs unentbehrlich waren. Flash sorgte im Vergleich zu anderen DJs für Unterhaltung, indem er zum Beispiel Platten hinter dem Rücken drehte und mit weiteren Tricks das Publikum begeisterte.

Herc, Bambaataa und Flash hatten die HipHop -Klangwelt erfunden und sind in der geschichtlichen Entwicklung des HipHop von erheblich großer Bedeutung.

In der HipHop-Kultur gibt es zwei abgrenzbare Phasen. Die erste Phase wir heute als Old School verstanden und beschreibt die Gründungsväter und die ersten künstlerischen Gruppen der 70er Jahre, die mit ihrer Kreativität und ihrem Engagement ein gewisses Ansehen in ihren Stadtvierteln erreichen wollten. Im Gegensatz zur zweiten Phase, dem heute herrschenden New School, ging es dabei aber nicht ums Geld. Sorglose Offenheit und Naivität und vor allem Spaß in der Durchführung ihrer gewählten Kunstform spielte eine viel wichtigere Rolle. Karrieregedanken waren nicht der Auslöser für die Kraft, den Willen und die Leidenschaft, womit die Künstler ihre Kunst erfüllten, es war der Erfolg einer spontanen Entdeckung, welche ihnen ein Gefühl von Einzigartigkeit und einer besonderen Stellung gegenüber den anderen Musik-Tanz- und Kunstformen gab.

2.3  Verschiedene Tanzstile
Streetdance umfasst alle Tanzstile, die sich seit Anfang der 70er Jahre an der Ostküste Amerikas entwickelten und inzwischen weltweit und schichtenübergreifend ausgeübt werden.

In jeder Tanzart übt der Tänzer einen Bewegungskult aus, mit dem er sich als Solo-Tänzer oder innerhalb einer Gruppe Annerkennung innerhalb einer Gemeinschaft verschaffen kann, und zwar über nonverbale Kommunikation. Auf Tanztraditionen und Körpertechniken verschiedener Kulturen und auf Grundschritte (sog. Basics )basierend, entfaltete jeder Tänzer in jeder Tanzform einen klar identifizierbaren eigenen Stil, welchen er in Wettbewerben und Meisterschaften darstellen und mit der Konkurrenz vergleichen kann.

2.3.1   Breakdance

Der Begriff Breakdance leitet sich von dem als Breakbeat bezeichneten Rhythmus ab, welcher in der elektronischen Musik verwendet wird. Getanzt wird also während den Breaks, Stellen an denen der DJ immer verlängerte rhythmische Instrumentalparts einspielt. Die ursprüngliche Bezeichnung des Tanzes lautet   B-Boying (=Break- Boying)  und wird von B-Boys bzw. B-Girls durchgeführt.

Breakdance ist eine Tanzart, die sich besonders durch akrobatische Bewegungen und Merkmale kennzeichnen lässt, welche Powermoves genannt werden. Durch komplizierte und schnelle Beinbewegungen, welche sich aus dem sogenannten Floor- oder Footwork (s.u. Abschnitt) entfalteten, entwickelten B-Boys Bewegungstechniken, die beliebig miteinander kombiniert, mehrmals wiederholt und individuell durchgeführt werden können. Solche sind beispielsweise Drehungen auf allen denkbaren Körperpartien ( z.B. Drehung auf dem Kopf = Head spin).

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Ende der 70er Jahre vergrößerten einflussreiche, von Bambaataa (vgl. 2.2) unterstützte B-Boy-Gruppen wie die Rocksteady Crew aus New York (s. Bild oben) das Repertoire an Powermoves immer mehr, in dem sie in den angesagten Clubs in New York ihre akrobatischen Bewegungsabläufe präsentierten. Inspiration holten sie sich aus Kung-Fu Filmen und brasilianischen Capoeira- Tänzen, um die Idee der damals entstandene HipHop Philosophie „ fight with creativity not with weapons“  umzusetzen.

So entwickelten sich u.a. Powermoves, wie :

-Air- Cartwheel: Radschlag ohne Bodenkontakt

-Windmills: Drehbewegungen auf Brust und Schulter mit bzw. ohne Zuhilfenahme der Hände.

Am Kampfverhalten der Tierwelt orientiert enstanden Moves wie:

- Turtle : Der Tänzer dreht sich waagerecht über dem Boden; die Gliedmaßen sind dabei angezogen – gehört zu den Floats (= Gleitbewegungen mit denen der B-Boy seinen Körper waagrecht über dem Boden bewegt)

- Spider:  Der Tänzer hat die Knie auf seinen Schultern, direkt an seinen Ohren und muss auf  seinen Händen und Füßen das Gleichgewicht halten

- Worm: Bauch des Tänzers liegt auf dem Boden, gleich einem Wurm beginnt der Tänzer Wellen durch seinen Körper laufen zu lassen, die am Kopfende anfangen und bis zu den Füßen gehen.

Figuren, die einen Powermove anhalten und auf einen Standpunkt fixieren, werden Freezes oder Airchaires genannt. Mit diesen beweist der Tänzer absolute Körperbeherrschung und seinen persönlichen Stil.

Neben den Powermoves gibt es noch so genannte Styles, welche mehr auf den tänzerischen als auf den akrobatischen Aspekt des B-Boying setzen. Basic- moves (= Grundbewegungen) sind  zunächst Top-, Up- und Downrock.

Im Gegensatz zum Toprock oder Shuffel, der im Stehen ausgeführt wird und auf einem Vierer-Takt basiert, wird der Downrock , auch Floor -oder Footwork genannt ,auf dem Boden ausgeübt. Hier werden 6-, 3- oder 2-Steps kreisförmig  mit den Händen auf dem Boden gestützt ausgeführt. Der Footwork entscheidet hier vor allem über Originalität und Stil des Tänzers, welchen er durch das

Eingliedern von weiteren Move- Varianten immer mehr ausbauen und weiterentwickeln kann.

Den Übergang vom Toprock zum Uprock bildet der sogenannte Godown, der auch Battle- oder Brooklynrock genannt wird. Er basiert auf einem Vierer-Takt wobei auf eins und zwei stehend und auf drei und vier in der Hocke getanzt wird.

Über die qualitativen Fähigkeiten eines B-Boys oder einer Crew ( = Gruppe aus mehreren Tänzern) entscheiden nicht nur die absolute Beherrschung der einzelnen Bewegungen und das synchrone und rhythmische Zusammenspiel mit der Musik, sondern ins besondere der persönliche Ausdruck der Tänzer, sei es im Solotanz oder in Routines ( = zusammengestellte Choreographien).

Bekannte B-Boys der 70er Jahre waren u.a. :

Nigger Twins, Clark Kent, Zulu Kings, The Seven Deadly Sinners, Shanghai Brothers, The Bronx Boys, Rockwell Association, The Crazy Commanders

2.3.1.1  Locking, Popping, Electric Boogaloo

Unabhängig vom B-Boying entwickelte sich gleichzeitig an der Westküste Amerikas der Funk- Style. Er beschreibt die Tanzformen Locking, Popping und Electric Boogaloo und wurde später ein Element des Breakdance.

Locking

Ihren Ursprung hat die Tanzform Locking in den Ghettos von Los Angeles, in denen sie das Drohverhalten der Gangs durch gezielt erzeugte Komik zu entschärfen versuchte. Dieser Tanzstil wird auf polyrhythmische Elektro- Funkmusik getanzt und hat witzigen, clownartigen Charakter.  Das wird vor allem durch dynamische Bewegungsabläufe und Effekte dieses Tanzstils deutlich, die u.a. Clown- walking, Funky Pinguin und Funky Chicken genannt werden. Die Basisfiguren des Tanzes, die an Alltagssituationen erinnern, sind eng mit Pantomime verknüpft, wie der Stop and Go, der Bus-Stop ( Imitieren einer Ticketentwertung) oder der Tanz mit dem Besen.

Ausschlaggebend für die Popularität des Locking ist der 1969 von Don Campell erfundene Campellock. Don Campell entwickelte, inspiriert von Musiksendungen in denen u.a. Roboter zu sehen waren, kontrollierende roboterartige Bewegungen und unterbrach sie mit dynamischen unkontrollierten Bewegungen.

Zusammen mit seiner gegründeten Gruppe The Lockers trat er mit seinem neuen Tanzstil in der TV Show Soul Train auf, welcher dadurch bekannt und in das Repertoire des Breakdance aufgenommen wurde.

Der Name Locking leitet sich von seiner Bewegungstechnik ab: Gliedmaßen werden aus einem kontrollierten Zustand „herausgeschleudert“ und wieder „eingerastet“.  Daraus lassen sich folgende Basisbewegungen ableiten:

-Lockwalk: Knie und Füße werden nach außen bewegt

-Wristroll: Schleudern einer wie an einem Faden hängenden Hand, die abrupt wieder in eine „gehaltene“ Position einrastet.

-Fallfiguren: -Knee drop ( Fallen auf die Knie; meist mehrmals hintereinander)

- Split ( Fallen in einen Spagat; hinteres Bein ist angewinkelt)

- Pointing: Geschleuderte aus- und wieder einrastende Armbewegung ( siehe Bild rechts)

Ausdrucksstarke, freundliche, auf Komik abzielende Gestik und das Ausstrahlen von Lebensfreude bestimmen diese Tanzform besonders. Sie verlangt Körperbeherrschung und bestärkt Rhythmusgefühl durch die betonten Takte und Melodien der Funkmusik, auf die synchron und mit unterschiedlicher Akzentsetzung getanzt werden muss, um ein perfektes Gesamtbild zu ergeben.

Popping

Von den Lockers inspiriert erfand 1975 ein gewisser Sam Solomon aus Kalifornien, besser bekannt als Boogaloo Sam (siehe Bild rechts), den Boogaloo Style. Der Name wurde von James Brown´s Song “Do the Boogaloo” abgeleitet. Dieser Tanzstil beansprucht jeden Körperteil und ist eine Kombination aus weichen, fließenden, kreisförmig rollenden und raumgreifenden Bewegungen, die aber auch die Hüften, Knie, Schulter und Kopf miteinbeziehen.

Hieraus entwickelte Sam eine weitere Tanzform, das „den Körper unter Strom setzende“ Popping.

Hier geht es hauptsächlich um Muskelkontraktionen, also ständiges anspannen und lockern der Muskeln. Isoliertes Trainieren einzelner Muskelpartien lässt den Tänzer später wie ferngesteuert erscheinen.

In der Regel wird zuerst der Arm Pop, dann der Leg- Pop ( auch Fresno genannt) und schließlich das Neck- und Chest-Popping trainiert. Körpereigene Energien werden über die Atmung konzentriert, um sie in einer gezielten lokalen Muskelkontraktion zu entladen.

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Die Musik besteht hauptsächlich nur aus herausstechende Beats ohne großartige stimmliche Begleitung. Auf den Zählzeiten 2, 4, 6, 8 wird „gepoppt“ (Muskelkontraktion), während auf den Zählzeiten 1, 3, 5, und 7 weichere Bewegungen ausgeführt werden. Ziel ist es die Bewegung so gut wie möglich mit der Musik zu kombinieren und den Zuschauer durch exakt abgestimmte Bewegungen und eine äußerst kontrollierende Körperbeherrschung immer wieder aufs neue ins Staunen zu bringen.
Electric Boogie

1977 gründetet Boogaloo Sam zusammen mit Popin Pete und Ticking Deck eine zweite Gruppe, die sich The Electric Boogaloos nannte und schließlich für die Verschmelzung von Locking, Boogaloo Style und Popping zum Electric Boogie sorgte. Die verschiedenen Gruppenmitglieder entfalteten und entwickelten die verschiedenen Styles durch ihren individuellen Einfluss immer weiter und legten jeweils die Basis für die Ende der 70er Jahre entstandene Tanzform.

Beispiele für neu gestaltete Bewegungsabläufe wären:

- Ticking: Eine von Tickin Will erfundene Bewegung, die das Nachbeben eines durch Bewegung erschütterten, metallenen Körpers imitiert.

-Knee Slide: Das Rutschen auf den Knien

-Waving: Der Körper oder Körperpartien werden von wellenartigen Bewegung durchlaufen; entweder von oben nach unten, von unten nach oben oder auch diagonal.

Animation steht hier im Vordergrund: Der Mensch soll sozusagen zum Leben erweckt werden, dadurch das Wasser und Strom durch ihn hindurchfließen wobei diese natürlichen Energien zu einem Herzschlag ( Heart Beat) führen.

Weltweit bekannte Moves wie der Back –and Sideslide oder der Moonwalk, der durch Michael Jackson popularisiert wurde, haben ihren Ursprung im

Electric Boogie. Für den Zuschauer scheint der

Tänzer über den Boden zu schweben und

trotz einer  Rückwärtsbewegung nach vorne zugleiten.

2. 3. 2  New Style

Wie der Tanzstil an sich schon verrät ist New Style eher eine Tanzform, die sich aus New School entwickelt hat. Während Breakdance mit seinen Tanzformen Locking und Popping sich schon längst weit verbreitet hat und weltweit getanzt wurde, entwickelte sich New Style erst in Kombination mit der Popmusik der 90 Jahre und prägt diese bis zum heutigen Tage.

Oft wird auch einfach nur der Begriff HipHop-Tanz für diese Tanzform verwendet, da heutzutage HipHop-Tanz mit Bildern und Choreographien verknüpft wird, die den Zuschauern von Musiksendern wie MTV oder VIVA präsentiert werden. Dennoch gibt es keine eigene Tanzform, die HipHop genannt werden kann, da die HipHop-Kultur zu vielfältig ist und von zu vielen Elementen geprägt wird.

Mit New Style interpretiert der Tänzer die Texte (Lyrics) und beschriebenen Gefühle der Popmusik durch die Ausführung seiner Bewegungen, um die Bedeutung des Liedes zu verstärken, dem Publikum eine Nachricht zu vermitteln oder einfach nur um eine Geschichte zu erzählen. Auf ein „LOVE“ im Text zeigt der Tänzer z.B. ein Herz und fügt es in seine Tanzbewegung ein.

Je nach Stimmung und Takt des Liedes sind die Bewegungsabläufe ruhig, weich und  harmonisch oder dynamisch und energiegeladen.

Künstlergrößen wie Janet Jackson oder Justin Timberlake vertreten in ihrer Musik und ihren Videoclips den New Style und beeinflussen diesen erheblich.

Nachwuchstänzer, die sich auf New Style spezialisieren, schauen zu ihren großen Vorbildern hoch und imitieren deren Bewegungsabläufe, was leider oft die Originalität dieser Tanzform und des individuellen Tänzers in den Hintergrund drängt und oft, trotz unterschiedlicher Tanzgruppen, zu ähnlichen Bühnenbildern führt .

Der Vorteil ist jedoch, dass sich der Tänzer jeder Art von Gefühlen hingeben kann, je nachdem ob er sich ein trauriges, neutrales oder ein Freude verbreitendes Musikstück aussucht. Heutzutage ist New Style der meist gefragte Tanzstil, vor allem wenn es um die Unterhaltung eines Publikums geht oder einfach nur um ein persönliches Interesse an der HipHop-Kultur, vor allem wenn Breakdance, der eine Menge Geduld und Disziplin im Training voraussetzt, als komplexer und schwieriger empfunden wird als New Style.

2.3.3  Krumping

Krump steht für  Kingdom Radically Uplifted Mighty Praise (Krump kann als Street-Version des Gebets gesehen werden, d.h. Krumper deuten ihren Tanz also als Anbetung für Gott) und ist ein Tanzstil, der aus dem von Thomas Johnson erfundenen Clowning hervorgegangen ist. Johnson versuchte eine Lösung für die Kriminalität und brutalen Bandenkriege in Los Angeles zu finden und setze die Idee erfolgreich durch, dass Jugendliche durch eine neue Art von Tanz angestaute Aggressivität und Wut loswerden konnten.

Die jungen Leute sollten ihre Probleme tänzerisch in Wettbewerben lösen und durch aggressive Bewegungsabläufe ihre Wut „davontanzen“, anstatt Gewalt auf der Straße auszuüben. Nach seiner Freilassung aus dem Gefängnis begann Thomas Johnson 1992 unter dem Namen Tommy the Clown als tanzender HipHop-Clown im ärmsten Viertel in Los Angeles auf Kindergeburtstagen aufzutreten: mit geschminktem Gesicht, riesiger bunter Perücke, übergroßer Jacke und unförmiger Hose ( siehe Bild rechts)

In der schwarzen Bevölkerung wurde er schnell zum Vorbild für Jugendliche und Kinder, die sich um ihn scharten und mit ihm bei Clown-Auftritten tanzten.

Nachdem Tommy seine Auftritte tänzerisch „aufpeppte“, gründete er daraufhin die Clown-Dancing-Academy und nahm einige Jugendliche als feste Mitglieder auf. Somit war das Clowning war geboren.Zu donnernden Beats lassen sie ihre Oberkörper sekundenschnell beben, zittern und zucken. Dabei gehen sie zu Boden, als würden sie von Gewehrkugeln getroffen. Einem Clown ähnelnd oder mit einer für diese Art von Tanz äußerst wichtige Gesichtsbemalung, die Gefühle ausdrücken und zwischen dem Tänzer mit der Maske und dem eigentlichen Menschen unter der Maske unterscheiden sollte, fanden unzählige Battles (Wettkämpfe) auf den Straßen statt. Ceasare’ L. Willis bekannt als Tight Eyez und sein Kumpel Christopher Toler, in der Szene bekannt als Lil C, beides ehemalige Mitglieder der Clown-Dancing-Academy, wollten noch mehr aus dem Clowning entwickeln und erfanden im Jahr 2002  kurzerhand das Krumpen.

Krumping ist ein schneller, sehr ausdrucksstarker, aggressiver Tanz, der stark an afrikanische Stammestänze gebunden ist und dessen tänzerische Bewegungen an afrikanische Ringkämpfe erinnern. Er kritisiert oft soziale Missstände und verdeutlicht die Diskriminierung, Wut und Unterdrückung, womit viele Jugendliche auf der Straße zu kämpfen haben.

Krumper erzählen ihre Geschichte, animieren aber auch das Publikum mitzumachen und an ihrer Geschichte teil zu haben.Mit der Abspaltung der Krumper von den Clowns entwickelte sich eine Art Rivalität zwischen den beiden Tanzstilen. Während Clowns Krumping als „unkontrollierte Zuckungen“ bezeichnen, beurteilen die meisten Krumper Clowning als „langweiliges Entertainment“.Die Folge daraus ist die regelmäßige Veranstaltung  sogenannter Battlezones (Tanzwettbewerbe), bei denen die Tänzer beider Tanzstile gegeneinander antraten.

In den letzten Jahren hat sich das Krumping immer mehr durchgesetzt, so dass Clowning immer mehr in den Hintergrund geriet. Die heutigen Battles finden ausschließlich unter Krumper statt.In ihren Videoclips vertraten Künstler wie Missy Elliot ( I´m Really hot)  oder Madonna ( Hung Up) Elemente dieser Tanzart.


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